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Wenn Sie sich an
generelle Ernährungsrichtlinien halten, können Sie besser trainieren
und haben auch eine stabilere körperliche Konstitution.
Kohlenhydrate
- Energieträger Nr.1 für Sportler
Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle für alle physischen und
mentalen Leistungen und darum essenziell für eine funktionierende
Muskel-, Gehirn- und Nerventätigkeit. Die Leber und die Muskulatur
können Kohlenhydrate in Form von Glykogen speichern. Diese
Kohlenhydratspeicher können in Abhängigkeit von einem guten Training
und einer kohlenhydrat- haltigen Kost optimiert werden. Je aktiver man
ist, desto mehr Kohlenhydrate sind erforderlich.
In erster Linie stecken Kohlenhydrate in pflanzlichen Lebensmitteln:
Getreide, Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchten. Daneben sind sie
in Milch und Milchprodukten zu finden. Bei den Kohlenhydraten
unterscheidet man einfache und komplexe Kohlenhydrate, die eine
unterschiedlichen gesund- heitlichen Wert haben.
Einfache Kohlenhydrate
sind beispielweise in weißem und braunen Haushaltszucker, Fruchtzucker,
Honig und zum Teil in Früchten enthalten. Sie gehen schnell ins Blut
über und geben einen raschen Energieschub. Sie haben einen geringen
Sättigungswert und enthalten fast keine Vitamine.
Komplexe Kohlenhydrate
kommen hauptsächlich in stärkereichen Lebensmitteln wie Getreide,
Kartoffeln, Hülsenfrüchten und zum Teil in Obst vor. Der Körper muss
sie zunächst in einfache Kohlenhydrate zerlegen, das dauert länger als
bei einfachen Kohlenhydraten, dafür haben sie einen längeren
Sättigungseffekt und enthalten außerdem Vitamine, Mineralien und
Ballaststoffe.
Hauptbestandteile
Ihrer Mahlzeiten sollten darum Vollkornprodukte, Salate, Gemüse,
Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen) und Obst sein. Bevorzugen Sie dabei
frische Produkte.
Eiweiß für
den Muskelaufbau
Insbesondere Kraftsportler benötigen Eiweiß -oder auch Protein
genannt- zum Muskelaufbau. Der Muskel besteht aus 20 Prozent Eiweiß und
80 Prozent Wasser. Ein Freizeitsportler ist meist mit der üblichen
eiweißreichen Kost ausreichend versorgt. Leistungssportler benötigen
oft zusätzliches hochwertiges Eiweiß. Erwachsene mit mäßiger
Aktivität benötigen täglich etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm
Körpergewicht.
Für die Deckung des Eiweißbedarfs ist die Aminosäurenzusammensetzung
von entscheidender Bedeutung. Eiweiß ist umso hochwertiger, je mehr
essentielle Aminosäuren darin enthalten sind.
Hochwertige Proteine sind vorwiegend enthalten in tierischen Produkten
wie Fisch, Eier, Fleisch und Milch(produkten); diese enthalten jedoch
auch häufig sehr viel Fett, Cholesterin und Salz/Purine - diese können
bei entspr. Veran- lagung das Auftreten von erhöhten Blutfettwerten und
Gicht begünstigen. Wählen Sie deshalb immer fettarme Fleisch- , Wurst-
und Käsesorten aus.
Pflanzliche Eiweißquellen sind beispielsweise Hülsenfrüchte,
Getreide, Kartoffeln, Nüsse und Samen.
Am sinnvollsten sind Kombinationen aus: Kartoffeln mit Fleisch, Fisch,
Ei oder Milch. Getreide mit Milchprodukten oder Ei, beispielsweise Käsebrot
oder Cornflakes mit Milch.
Fittmacher
"Vitamine/Vitalstoffe"
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente steigern die Leistungs- und
Konzentrationsfähigkeit, beugen schneller Ermüdung und Muskelkrämpfen
vor und verkürzen die Regenerationszeit. Insbesondere der hohe Energie-
und Sauerstoffverbrauch bei hoher sportlicher Belastung kann für den
Körper ein Problem werden. Zusätzlich werden Mineralien und
Spurenelemente über den Schweiß ausgeschieden und stehen dem
Stoffwechsel nicht mehr zur Verfügung. Ein reichhaltiges Angebot an
Vitalstoffen ist daher dringend erforderlich. Besonders kritisch ist die
Versorgung des Sportlers mit Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C,
Folsäure, Eisen und Magnesium. Eine Leistungssteigerung durch Mineralstoffpräparate
ist jedoch nur dann möglich, wenn vorher ein Mangel bestanden hat.
Diesbezüglich ist auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme während
der sportlichen Belastung von Wichtigkeit; hier eignen sich
Mineralwasser und verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte.
Ohne Fett
geht es nicht
Eine gewisse Fettmenge ist wichtig, um bestimmte Vitamine (A, D, E und
K) aufnehmen zu können. Als Faustregel für die tägliche Fettzufuhr
gilt: höchstens ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.
Ihren Bedarf sollten Sie möglichst durch pflanzliche Fette abdecken,
die reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind.
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